Acht Stunden sind kein Tag und achtundsechzig Jahre nicht das ganze Leben. Der Reporter Reimar Oltmanns schrieb seine Autobiografie, die sich wie ein Roman ließt. Nur mit dem Unterschied, dass es sich hierbei um die Wirklichkeit handelt. So entstand ein subjektives Dokument der Zeitgeschichte von einer entwaffnenden Offenheit, auch an Gesellschaftskritik.
Reimar Oltmanns zeichnet sein Dasein auf, um Vergangenes, Verdrängtes, Vergessenes ins Blickfeld zu rücken. Dabei hatte der Reporter Sehnsucht nach Weltweit-Grenzen. Er fühlte Fernweh und meinte in Wirklichkeit Heimweh. Sein Leben glich einer atemlosen Berg- und Talfahrt. Es ging stets rauf wie runter. Er traf in Deutschland und anderswo auf Charaktermasken und Karieristen, deren Bilder sich wie Frazen tief in sein Gedächtnis eingegraben haben. Er war ein Reporter aus Leidenschaft, unbestechlich und rastlos. Er gab Entrechteten und Ausgestoßenen seine Stimme. Der Autor begriff sich im rasenden Zeitalter seiner Jahrzehnte ganz allmählich, dasser nur eine Heimat hat: die der deutschen Sprache.
epubli Verlag, Berlin 2017
ISBN: 978-3-7450-0420-5
ISBN: 978-3-7450-0836-4 ebook
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